Nordsee-Marke Brent-Öl geht zur Neige

26.01.2016, 11:11 Uhr | dpa-AFX

Die Bohrinsel Gannet Alpha in der Nordsee hat bald ausgedient. (Quelle: dpa)

Mit Brent geht es zu Ende. Nach 40 Jahren und umgerechnet mehr als drei Milliarden Barrel Öl und Gas ist Schluss. Das Ölfeld in der Nordsee ist leergefördert. Übrig bleiben nun vier riesige Förder-Plattformen. Ihre Entsorgung wird zur Herkulesaufgabe.

Spezialschiff holt Plattform-Aufbauten

Brent ist ein Sonderfall. Als die Plattformen in den 1970er Jahren während der Ölkrisen gebaut wurden, dachte niemand an den späteren Rückbau. Drei der vier Brent-Förderplattformen stehen auf Stahlbetonbeinen, an deren Fuß sich in 140 Metern Wassertiefe nochmals insgesamt 64 Betonzellen befinden. Diese Zellen sind 60 Meter hoch, die Wände einen Meter dick, und sie wurden als Tanks genutzt. Heute enthalten sie ölig-sandige Schlämme, die sich verfestigt haben. Allein die Betonstrukturen jeder Plattform sind 300.000 Tonnen schwer. Zusätzlich liegen am Meeresgrund 100 Kilometer Pipelines sowie Aushub aus 140 Bohrlöchern und 400 weiteren Bohrungen. Die Bohrlöcher werden verfüllt und verschlossen.

Die sichtbaren Aufbauten der Plattformen mit der Fördertechnik, Betriebs- und Wohnräumen sowie dem Hubschrauber-Landeplatz müssen an Land entsorgt werden. Im Sommer wird bei der Plattform Brent Delta ein riesiges Spezialschiff vorfahren, die "Pioneering Spirit" der Entsorgungsfirma Allseas. Sie nimmt die über 24.000 Tonnen schweren Aufbauten in einem Stück auf und bringt sie an Land, wo sie fast vollständig recycelt werden.

52 Milliarden Euro für den Abbau

Die "Pioneering Spirit" ist mit 382 Metern fast so lang wie die größten Containerschiffe und Teil einer Industrie, die sich auf den Rückbau der Ölförderanlagen spezialisiert hat. Großbritannien hofft darauf, Spezialkompetenzen in diesem Bereich aufzubauen und später weltweit vermarkten zu können. Allein die Gesamtkosten für den Abbau der Anlagen in der britischen Nordsee werden auf rund 52 Milliarden Euro geschätzt.  

 

 

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